Hilfe von der Mistelaktion möglich
Die Blätter fallen und die Misteln werden wieder gut sichtbar. Aus diesem Grund ruft die Gemeinde Berglen die Besitzer der Streuobstwiesen auch in diesem Jahr dazu auf, die Bäume auf den eigenen Grundstück nach Möglichkeit fachgerecht von den Misteln zu befreien. "Damit leisten Sie aktiv einen Beitrag zur Erhaltung der Streuobstwiesen in unserer Gemeinde", so Bürgermeister Holger Niederberger.
Zwischen November und März besteht die Gelegenheit, die besonders gefährdeten Apfelbäume auf den Streuobstwiesen von Misteln zu befreien. Dazu müssen die Äste mindestens 20 cm vor der Mistel abgesägt werden. Werden nur die Misteln entfernt, treiben diese schnell wieder aus. Wenn nicht gehandelt wird, werden die Apfelbäume in 30 bis 50 Jahren alle abgestorben sein.
Gerne unterstützen die Helfer der Mistelaktion durch den Verleih von Akku-Hochentastern, welche für eine einfachere und sicherere Arbeit von großer Hilfe sind. Sollte es Besitzern selbst nicht möglich sein, die Misteln zu entfernen, können Sie unter Angabe von Gewann und Flurstücksnummer die Helfer der Aktion um Unterstützung bitten. Melden Sie sich unter E-Mail: mistelaktion2020@aol.com oder bei Diethard Fohr, Tel. 07195 941930. Im vergangenen Winter haben in Berglen, Winnenden und Leutenbach insgesamt 266 Helfer in 30 Einsätzen rund 5.700 Misteln entfernt.
Mistelaktion erhält Anerkennung beim Bürgerpreis
Die Mistelaktion in Winnenden, Berglen und Leutenbach hat beim Bürgerpreis Rems-Murr der Kreissparkasse Waiblingen eine Anerkennung erhalten. Bürgermeister Niederberger lobt die Aktion und setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Stücklesbesitzer selbst aktiv werden bzw. die angebotene technische Unterstützung annehmen.




