Aktuelles: Gemeinde Berglen

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Wärmewende in Berglen – Startschuss für die Kommunale Wärmeplanung

Erstelldatum15.12.2025

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Die Gemeinde Berglen startet ein wegweisendes Vorhaben für ihre zukünftige Wärmeversorgung: Die kommunale Wärmeplanung nimmt Fahrt auf und soll bereits im Frühjahr 2026 vorliegen – somit also weit vor der gesetzlichen Frist bis Ende Juni 2028. Aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses vom 22. Juli wird gemeinsam mit der Syna GmbH und der digikoo GmbH ein Wärmeplan erstellt, der die Grundlage für die klimaneutrale Wärmewende in Berglen bildet.

Das Projekt wird etappenweise umgesetzt und startet mit einer Bestandsaufnahme, bei der alle relevanten Aspekte wie der Wärmebedarf und die vorhandene Infrastruktur erfasst werden. Darauf aufbauend wird eine Potenzialanalyse durchgeführt, um herauszufinden, welche Technologien und Lösungen sich am besten eignen, um die Wärmeversorgung nachhaltig und effizient zu gestalten. Auf Basis dieser Untersuchungen werden verschiedene Szenarien entwickelt, die durch eine Strategie sowie einen Maßnahmenkatalog ergänzt werden.

„Uns ist es wichtig, auch die Berglenerinnen und Berglener aktiv in den Prozess einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu den Ergebnissen der Planung zu äußern“, betont Bürgermeister Holger Niederberger. „Schließlich soll der Wärmeplan auch Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen und anderen lokalen Akteuren bei ihren individuellen Investitionsentscheidungen hinsichtlich klimaneutraler Wärmeversorgung unterstützen.“ Hierzu findet deshalb am Dienstag, 10. Februar 2026 um 18.00 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung mit Vertretern der beiden Dienstleistungsfirmen im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt.

Hintergrund:

Durch das 2024 vom Bund erlassene Wärmeplanungsgesetz sind nun alle Gemeinden unabhängig von der Einwohnerzahl dazu verpflichtet, bis spätestens 30. Juni 2028 eine kommunale Wärmeplanung vorzulegen. Die darin enthaltenen Ergebnisse und Handlungsvorschläge dienen dem Gemeinderat und der Verwaltung als Grundlage für die weitere Kommunal- und Energieplanung.