Weiteres Vorgehen in Bezug auf das Feuerwehrhaus Süd in Steinach
Im Fall des verbauten Porenbetons im Feuerwehrhaus Süd in Steinach hat sich nach eingehender Untersuchung herausgestellt, dass nach aktuellem Kenntnisstand eine Sanierung des bestehenden Gebäudes wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Der Gemeinderat hat daher die Verwaltung damit beauftragt, die Planung für einen Ersatzbau aufzunehmen.
„Das bestehende Gebäude ist zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin sicher und durch die Feuerwehr bis auf weiteres uneingeschränkt nutzbar“, betont Bürgermeister Holger Niederberger.
Die beiden Gruppen des Kindergarten Regenbogen, die bislang in den Räumlichkeiten im Obergeschoss untergebracht waren, sind bereits im September in den Neubau der Kita „Rasselbande“ in Oppelsbohm gezogen.
Hintergrund
Das Feuerwehrgebäude der Abteilung Süd in Steinach wurde in den Jahren 2006 bis 2008 geplant und in Mauerwerksbauweise mit Porenbetonsteinen errichtet. Aufgrund der Rissbildungen am Gebäude und da in den letzten Jahren immer mehr Fälle bekannt geworden waren, bei denen Porenbetonsteine einer bestimmten Firma verwendet wurden, hatte die Verwaltung im vergangenen Jahr eine Beprobung und Druckprüfung der verbauten Porenbetonsteine in Auftrag gegeben.
Die Resultate hatten dabei ergeben, dass das Gebäude von dieser Thematik ebenfalls betroffen ist. Im Vorgriff auf weitere Maßnahmen wurden daraufhin als Sofortmaßnahme Stahlsprieße eingebaut, um die Standsicherheit weiter gewährleisten zu können.
Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Feuerwehrhaus Süd das einzige kommunale Gebäude, welches in diesem Ausmaß betroffen ist.



