Bürgermeister Kiesl und Bürgermeister Niederberger unterzeichnen Vereinbarung zur Planungsgemeinschaft in Sachen Hochwasserschutz
Das beispiellose Hochwasser Anfang Juni hatte teilweise verheerende Auswirkungen auf Anliegerinnen und Anlieger des Buchenbachs sowie die öffentliche Infrastruktur. Betroffene haben immer noch unter den Auswirkungen zu leiden, sowohl finanziell und organisatorisch, als auch psychisch. Eines ist klar: es müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, die in Zukunft vor so einem Extremereignis schützen.
Um die passenden Maßnahmen zu ermitteln, muss eine gründliche Untersuchung des Buchenbachs und der örtlichen Gegebenheiten stattfinden. Für diese Untersuchung haben sich Berglen, Winnenden und Leutenbach zu einer Planungsgemeinschaft zusammengeschlossen. Die Planungsgemeinschaft wiederum beteiligt sich an der Erstellung eines hydrologischen/hydraulischen Modells durch das Regierungspräsidium, welches für die Aktualisierung der Hochwassergefahrengefahrenkarten benötigt wird. Diese Untersuchung ist als Grundlage für die spätere Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen im Rahmen einer Flussgebietsuntersuchung notwendig.
Die Zusammenarbeit von Regierungspräsidium und der Planungsgemeinschaft wurde in einer Vereinbarung festgehalten, die der Berglener Bürgermeister Holger Niederberger und der Leutenbacher Bürgermeister Jürgen Kiesl am heutigen Donnerstag unterschrieben haben. Zuvor hatte der Gemeinderat der Gemeinde Leutenbach die Teilnahme an der Planungsgemeinschaft einstimmig beschlossen und das Berglener Gremium wurde in der vergangene Sitzung über das Vorhaben informiert. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth hatte die Vereinbarung für die Stadt Winnenden in der vergangenen Woche unterzeichnet.
Bürgermeister Niederberger und Bürgermeister Kiesl sind sich einig: „Wirksamer Hochwasserschutz kann nur gemeinsam gelingen. Wir werden uns nach Kräften dafür einsetzen, dass die am Buchenbach lebenden Menschen bestmöglich geschützt sind und angstfrei leben können.“



