Aktuelles: Gemeinde Berglen

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Corona

Artikel vom 07.06.2021

Bürgerschnelltests in Berglen ab sofort möglich

Ab Sonntag, den 28. März 2021, bietet die Apotheke in Berglen kostenlose Bürgerschnelltests im Vereinszentrum des SSV Steinach-Reichenbach an.

Öffnungszeiten:
Montag: 18.00 -20.00 Uhr
Dienstag: 18.00 - 20.00 Uhr
Mittwoch: 7.00 - 9.00 Uhr
Donnerstag: 7.00 - 9.00 Uhr
Freitag: 7.00 - 9.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 12.00 Uhr
Sonntag: 18.00 - 20.00 Uhr

Sie können entweder einen Termin vereinbaren oder zu den genannten Zeiten auch ohne Termin zum Testzentrum gehen und sich testen lassen.

Das Ergebnis erhalten Sie im Anschluss innerhalb von 15 Minuten in Papierform. Dies ist vor allem auch ein Service für unsere Mitbürger*innen ohne digitalen Anschluss.

 

Aktuelle Regelungen auf einen Blick

Aktuelle Maßnahmen auf einen Blick finden Sie hier.

Übersicht der offenen und geschlossenen Einrichtungen. 

Erklärung zur Corona-Verordnung in Leichter Sprache.

Aktuelle Corona-Verordnungen

Ab 7. Juni 2021 gilt eine neue Corona-Verordnung.

Hier finden Sie die aktuelle Verordnung. Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung finden Sie hier.

Alle Corona-Verordnungen auf einen Blick finden Sie auf der Seite des Landes Baden-Württemberg.

 

Wichtige Links:

Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Baden-Württemberg
Link zur Homepage des Landratsamtes
Link zum Robert-Koch-Institut

Weitere Lockerungen im Rems-Murr-Kreis ab 10.06.2021

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Rems-Murr-Kreis am Dienstag, 8. Juni, bei 34 – und damit zum fünften Mal unter 35. Maßgeblich für weitere Lockerungen sind die Inzidenzen, die das RKI täglich verkündet. Diese orientieren sich an den Landkreiszahlen des Vortags. Sprich: Die Kreisverwaltung weiß schon am Dienstag, dass der offizielle RKI-Wert von Mittwoch unter 35 liegt – den fünften Tag in Folge.

Nach der offiziellen Bekanntmachung am Mittwoch kommt es dann am Donnerstag, 10. Juni, zu weiteren Öffnungen nach der Corona-Verordnung. Zusätzlich zu den bereits geltenden Öffnungsstufen 1, 2 und 3 sowie den Regelungen bei einer Inzidenz unter 50 treten dann die Regelungen bei einer Inzidenz unter 35 in Kraft.

„Ich bin erleichtert, dass die Infektionszahlen im Rems-Murr-Kreis weiter sinken und jetzt auch hier alle Lockerungen der Corona-Verordnung gelten“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel. „Nach den vielen Monaten der Einschränkung bedeutet das für viele ein Aufatmen – besonders für die gebeutelte Kulturszene, den Einzelhandel und auch die Gastronomie. Angesichts der immer noch bestehenden Impfstoffknappheit gilt es aber weiterhin, das Erreichte nicht zu verspielen. Lassen Sie uns gemeinsam umsichtig bleiben, bis wir mit fortschreitender Impfkampagne im Land noch sicherer sind. Es ist mehr als ein Lichtblick, dass eine reelle Chance auf einen Sommer mit mehr Normalität besteht.“

Diese Regeln gelten bei einer stabilen Inzidenz unter 35:
• Wegfall der Testpflicht für die Außenbereiche von Gastronomie, Veranstaltungen und Einrichtungen (wie z.B. Freibäder)
• Feiern im Gastgewerbe bis 50 Personen - innen und außen. Alle Teilnehmer müssen einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis nachweisen können. Dabei können geimpfte Personen nicht "abgezogen" werden, d.h. es dürfen inklusive Geimpften maximal 50 Personen sein. Tanzveranstaltungen sind noch nicht möglich.
• Messen, Ausstellungen und Kongresse (1 Person pro 7 m²)
• Veranstaltungen, wie nicht notwendige Gremiensitzungen oder Betriebsversammlungen in Vereinen, Betrieben o.ä. mit bis zu 750 Personen außen
• Kulturveranstaltungen (in Theater, Opern, Kulturhäusern, Kino und ähnlichen) außen bis 750 Personen
• Vortrags- und Informationsveranstaltungen bis 750 Personen außen

Mehr Infos auf den Seiten des Sozialministeriums oder unter www.rems-murr-kreis.de/corona -> Infos für den Alltag

Gemeinde stelllt Lollitests für Kita-Kinder zur Verfügung

Für Kinder in den Kindertageseinrichtungen stellt die Gemeinde Berglen sogenannte Lollitests zur Selbstanwendung zur Verfügung. Durch eine regelmäßige Testung aller Personen in den Einrichtungen sollen die Kitas in Berglen auch bei steigenden Infektionszahlen geöffnet bleiben können. Termin für die erste Testung der Kinder ist Mittwoch, 21. April.

Eine generelle Testpflicht für Kita-Kinder besteht derzeit nicht. Bislang ist auch der Besuch der Kindertageseinrichtung seitens der Kinder noch nicht zwingend an den Nachweis eines negativen Testergebnisses gekoppelt. Dennoch ist es das erklärte Ziel, die Testungen an Kindertageseinrichtungen möglichst flächendeckend und engmaschig einzuführen. Es werden hierzu zwei Testungen je Woche und Kind durchgeführt. Die Eltern werden über Zeitpunkt und Ablauf durch die Einrichtungen informiert.

Das Personal in den Kitas soll vom Land mit zwei Selbsttests wöchentlich versorgt werden. Da sich die Lieferung verspätet, springt die Kommune ein und stellt den Beschäftigten Selbsttests zur Verfügung, die die Kommune in Eigenregie beschafft hat.

 

Umgang mit Gebühren während Schließung von Kitas und Schulen

Schnelltests für Schüler*innen und Lehrkräfte

Seit 19. April ist eine Testung von Schüler*innen verpflichtend für den Schulbesuch. Die Schülerinnen und Schüler, die nicht getestet werden, haben ein Zutrittsverbot auf das Schulgelände und ein Teilnahmeverbot am Präsenz/Wechselunterricht sowie jeglicher Form der Betreuung.

In der Nachbarschaftsschule gibt es aktuell zwei Testmöglichkeiten.

Eine Möglichkeit ist die Testung im Testzentrum der Apotheke Berglen in Berglen-Steinach (Vereinsheim des SSV Steinach). Die Anmeldung erfolgt über die Datenschutzkonforme COSAN-App. Vorteil einer Testung im Testzentrum ist, dass die Testung von geschultem Fachpersonal durchgeführt wird, dadurch wird die Fehleranfälligkeit geringer.  Die Testergebnisse sind anonymisiert und nur für die Eltern sichtbar. Die angebotenen Testzeiten sind speziell nur für die Nachbarschaftsschule. Die Eltern werden per Mail innerhalb von ca. 20 Minuten über das Ergebnis informiert. Der angehängte Bescheid wird der Schule vorgelegt (testen@nbsberglen.de). Der Testbescheid kann auch für Musikschulen, Vereine etc. verwendet werden. Liegt ein positives Ergebnis vor, wird dieses automatisch dem Gesundheitsamt gemeldet.

Die zweite Möglichkeit ist, dass die Eltern die Testung von zuhause aus durchführen. Die Eltern sind für eine ordnungsgemäße, sorgfältige und vertrauensvolle Durchführung verantwortlich und müssen diese dokumentieren. Das Testergebnis müssen sie der Schule umgehend schriftlich auf einem Formblatt zurückmelden, sonst besteht Betretungsverbot für die Schule. Natürlich unterliegt die Rückmeldung dem Datenschutz.

Das Land stellt den Schülern und Schülerinnen sowie den Lehrkräften zwei Selbsttests pro Woche zur Verfügung. Da die ersten Testkists aber erst mit Schulbeginn am 19. April eingegangen sind, hat die Kommune auch hier vorab eigenbeschaffte Tests zur Verfügung gestellt und konnte somit den Start des Präsenzunterrichts sicherstellen.

Erweiterung der Maskenpflicht

Seit 25.01.2021 muss in einigen Bereichen eine medizinische Maske getragen werden. Hierzu gehört zum Beispiel der öffenltiche Personennahverkehr, der Einzelhandel sowie Arztpraxen. Bitte beachten Sie hierzu die Empfehlungen des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg finden Sie weitere Infos zur Maskenpflicht.

Schnelltests verstehen

COSIMA-App Rems-Murr-Kreis

Vereinbarung von Impfterminen

Seit dem 19.01.2021 kann man einen Termin im Impfzentrum in Waiblingen vereinbaren. Die Zentrale Rufnummer um telefonisch einen Termin zu vereinbaren wäre 116 117 oder Online.

Es wird empfohlen die Termine online zu buchen. Aber einige ältere Menschen wissen nicht, wie sie Impftermine am PC vereinbaren können. Ist jemand nicht in der Lage, sich online anzumelden, gibt es natürlich weiterhin die Alternative über die zentrale Rufnummer 116 117. Diese ist nach wenigen bestätigenden Eingaben von Ziffern dann persönlich besetzt. Der jeweilige Anrufer wird direkt von einem indas System eingebundenen Person gebucht und erhält seine persönlichen Impftermin. Die Termine für Erst- und Zweitimpfung werden gleichzeitig vereinbart.

Wir möchten ausschließlich dafür sensibilisieren, dass Menschen in der Nachbarschaft bei der Vereinbarung von Impfterminen onlin über den PC helfen und unterstützen. Die Gemeinde Berglen vergibt keine Impftermine! Eingehende Angebote, wer helfen und unterstützen könnte sowie wer Hilfe und Begleitung bei der Online-Anmeldung wünscht, kann die Gemeinde Berglen in einer Liste erfassen. Würden Sie gerne helfen? Dann melden Sie sich gerne bei Herrn Pohl unter 07195/9757-14 oder per E-Mail und wir vermitteln Ihre Hilfsdienste gerne weiter.

Die Daten werden auch an das Landratsamt Waiblingen weitergeleitet um einen Datenpool zu erstellen, in dem sich die Hilfesuchenden direkt an die ehrenamtlichen Helfer wenden können. Sollten Sie dies nicht wünschen, bitten wir Sie, dies zu vermerken. Bei Fragen dazu, können Sie sich gerne an Herrn Christian Müller wenden, er ist der Ehrenamtskoordinator im Landratsamt Waiblingen. Erreichen können Sie ihn unter Tel. Telefonnummer: 07151 501-1180 oder per E-Mail.

Gastronomie und Direktvermarkter

Die Corona-Pandemie hat auch große Auswirkungen auf die lokale Gastronomie. Viele Gastronomen und Direktvermarkter bieten  einen Liefer- oder Abholservice an.

In Berglen gibt es aktuell nachfolgende Liefer- bzw. Abholangeboten:

Blessings Landhotel, Bestellung am Vortag bis 14.00 Uhr, Abholung freitags, samstags und sonntags 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr, Lessingstraße 13 73663 Berglen - Lehnenberg, Telefonnummer: 07195 97600
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Gaststätte Schützenhaus Ödernhardt, montags bis freitags 11.00 bis 13.00 Uhr, Olgastraße 21, 73663 Berglen-Erlenhof, Telefonnummer: 07195 73233
Angebot: Verschiedene Gerichte zum Abholen, Vorbestellungen per E-Mail oder Telefon.
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Klenks Konditorei - Café - Lädle, dienstags bis samstags 10.00 bis17.30 Uhr, sonntags 13.00 bis 17.00 Uhr, Ludwigstraße 2, 73663 Berglen
Angebot: Backwaren, süße und salzige Kuchen, Lädle mit Regionalen Produkten geöffnet
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KTSV-Vereinsgaststätte Hößlinswart, donnerstags bis samstags 16.00 bis 20.00 Uhr, sonntags 11.00 bis 20.00 Uhr, Roter Stich 1, 73663 Berglen, Telefonnummer: 07181 4823203
Angebot: Schwäbisches und Balkanspezialitäten zum Abholen

Zuckerbäckerei Ilona Franke, Bestellungen von montags bis samstags, Im oberen Brühl 7, 73663 Berglen, Telefonnummer: 07195 986688 oder Mobiltelefon: 0174 2150263
Kuchen, Torten und Gebäck - auf Wunsch auch mit Lieferung
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Der Schwäbische Wald Tourismus hat auf seiner Homepage ebenfalls eine Seite mit Informationen zu Angeboten von Gastronomen und Direktvermarktern installiert.
Weitere Informationen und die entsprechende Übersicht erhalten Sie hier.

Corona-Hilfen für gemeinnützige Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen

Durch  die  Corona-Pandemie  fallen  für  viele  Vereine  und  Organisationen  in  diesem  Jahr  Feste, Veranstaltungen und Kurse aus. Finanzielle Engpässe sind vielerorts die Folge. Das Ministerium für Soziales und  Integration  unterstützt  deshalb  mit  einem  Hilfspaket  Vereine  und  Organisationen  aus seinem Zuständigkeitsbereich, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind oder zu geraten drohen. Die Förderung von maximal 12.000 Euro pro Verein erfolgt einmalig und muss nicht zurückbezahlt  werden.  Die  Mittel  sollen  zur  Deckung  unabweisbarer  zwangsläufiger  Kosten  bei gleichzeitig  seit  dem  11.  März  2020  Corona-bedingt  entgangener  Einnahmen  (Eintrittsgelder, Einnahmen  aus  Veranstaltungen,  teils  auch  Mitgliedsbeiträge  etc.)  und  zur  Deckung  zusätzlicher Kosten  für  durch  die  Pandemie  bedingte  Schutzmaßnahmen  dienen.  Die  Fördermittel  können  ab
sofort beantragt werden.
 
„Mit der Unterstützung durch das Land wollen wir gemeinnützigen Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen  helfen,  ihre  wertvolle  Arbeit  trotz  der  Corona-Krise  fortzuführen“,  betonte Sozialminister  Manne  Lucha  am  Dienstag  (1.  September)  in  Stuttgart.  „Bürgerschaftliches Engagement  ist  in  diesen  Zeiten  wichtiger  denn  je.  Die  Corona-Pandemie  hat  an  vielen  Orten  in Baden-Württemberg gezeigt, was es bedeutet, füreinander da zu sein und sich einzubringen. Deshalb müssen wir alles daransetzen zu vermeiden, dass Vereine und Organisationen auf breiter Front durch die Krise zahlungsunfähig werden.“
 
Online-Anträge sind beim Regierungspräsidium Tübingen ab sofort möglich.
 
Die Fördermittel können bis spätestens 31. Oktober 2020 über das Service-Portal Baden-Württemberg beim zuständigen Regierungspräsidium Tübingen beantragt werden. Bei der Antragstellung  der Fördermittel muss zunächst ein Servicekonto angelegt werden. Sowohl die Voraussetzungen als auch das Verfahren werden bei der Antragstellung im Einzelnen erläutert.
 
Antragsberechtigt sind Vereine und Organisationen aus dem Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in Not geraten sind. Dazu zählen  beispielsweise  Nachbarschaftshilfen,  Offene  Hilfen,  Tafelvereine,  Selbsthilfevereine, Betreuungsvereine,  Mehrgenerationenhäuser,  Vereine  und  freie  Träger  in  der  Kinder-  und Jugendarbeit, Familien- und Mütterzentren sowie Migrantenvereine und -organisationen. Auch Vereine und  Organisationen  im  Bereich  der  Demokratieförderung,  Frauen-  und  Kinderschutzhäuser, gemeinnützige Träger der Schwangerschaftsberatung, Vereine im Bereich der Eingliederungshilfe für
Menschen  mit  Behinderungen  sowie  solche  im  Bereich  der  Wohnungslosenhilfe  können  einen Förderantrag  stellen.  Die  antragstellenden  Vereine  und  Organisationen  müssen  ihren  Sitz  in Baden-Württemberg haben und gemäß § 52 Absatz 1 Abgabenordnung als gemeinnützig anerkannt sein.“
Das Hilfspaket ist subsidiär angelegt. Das bedeutet, dass die antragstellende Organisation zunächst alle eigenen Möglichkeiten wie etwa den Verbrauch von angesparte  Mitteln oder Rücklagen zur Bewältigung der Krise ausschöpfen muss.

Antragsberechtigt sind Körperschaften mit Sitz in Baden-Württemberg aus den Zuständigkeitsbereichen des Ministeriums für Soziales und Integration, die gemäß § 52 Abgabenordnung (AO) als steuerbegünstigt anerkannt sind.
Dazu gehören beispielsweise:
• Nachbarschaftshilfen,
• Offene Hilfen,
• Tafelvereine,
• Selbsthilfevereine,
• Betreuungsvereine,
• Mehrgenerationenhäuser,
• Vereine und freie Träger Kinder- und Jugendarbeit/Träger der freien Jugendhilfen,
• Familien- und Mütterzentren,
• Migrantenvereine und -organisationen,
• Vereine und Organisationen im Bereich der Demokratieförderung,
• Frauen- und Kinderschutzhäuser,
• gemeinnützige Träger der Schwangerschaftsberatung,
• Vereine im Bereich der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen,
• Vereine im Bereich der Wohnungslosenhilfe


Ausgaben, für die Landesmittel aus dem Hilfspaket gewährt werden können,
• Miet- und Pachtkosten,
• Betriebskosten (Wasser, Strom, Gas, Heizung, weitere Nebenkosten),
• unabweisbare Instandhaltungen,
• Ausgaben aufgrund von Zahlungsverpflichtungen aus bereits vor der Pandemie in Auftrag gegebener und aufgrund der Pandemie nicht durchgeführter Projekte, Vorhaben und Veranstaltungen (zum Beispiel Stornierungskosten, bestehende Verträge),
• Kosten für vertraglich gebundene Honorare.

Die antragstellende Organisation kann eine einmalige Unterstützung in Form eines Zuschusses bis zu einer maximalen Höhe von insgesamt 12 000 Euro erhalten. Ein Zuschuss kann nur bewilligt werden, wenn die Höhe des Auszahlungsbetrags insgesamt mindestens 750 Euro beträgt. Die antragstellende Organisation muss einen pandemiebedingten Liquiditätsengpass infolge der Corona-Pandemie schriftlich darlegen und glaubhaft machen, dass dieser  bis zum Jahresende zur Zahlungsunfähigkeit und damit Existenzbedrohung führt und diese nicht bereits vor dem 11.  März 2020 eingetreten ist.
Bei der Festsetzung der Höhe des Zuschusses ist zu berücksichtigen, ob die antragstellende Organisation ihrer Schadensminderungspflicht entsprochen hat. Dabei kommt es darauf an, ob sie alle Möglichkeiten genutzt hat, den  Liquiditätsengpass ganz oder teilweise abzuwenden. Sofern ein Fortbestand des Vereins trotz der Mittelgewährung nicht wahrscheinlich ist, darf eine Bewilligung nicht erfolgen. Die Leistungen werden nach der Landeshaushaltsordnung  für Baden-Württemberg (LHO) sowie den dazu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften (VV-LHO) gewährt. Die Unterstützung wird nur gewährt, wenn zur Abwendung des existenzbedrohenden  Zustands keine anderen Förderungen oder Hilfen in Anspruch genommen werden können.
Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Finanzhilfe besteht nicht. Die Bewilligungsstelle entscheidet über den Antrag nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel. Für die Beantragung der Finanzhilfe  steht ein Online-Antrag zur Verfügung. Der Antrag ist online abzusenden sowie von der vertretungsberechtigten Person der Organisation zu unterzeichnen und in postalischer Form an das Regierungspräsidium Tübingen zu richten.
Folgende Unterlagen sind einzureichen: Antrag auf Gewährung einer Finanzhilfe (Antragsformular), ggf. Zuwendungs-/Ablehnungsbescheide anderer Stellen/Ressorts, Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes für Körperschaften, gegebenenfalls auch vorläufiger Bescheid bei neu (aber vor dem 11. März) gegründeten Vereinen, Nachweis über Maßnahmen zur Reduzierung des Liquiditätsengpasses (z.B. Freistellung des Personals, Vereinbarung über Kurzarbeit), Glaubhaftmachung entgangener Einnahmen bzw. zu erwartender Einnahmen/Ausgaben, Nachweis über Höhe der liquiden Mittel und Rücklagen bzw. der  unabweisbaren zweckgebundenen Ausgaben, Glaubhaftmachung (möglichst Nachweis) des pandemiebedingten Liquiditätsengpasses sowie der Zahlungsunfähigkeit/Existenzgefahr (nicht vor dem 11. März 2020), Legitimationsurkunde (Nachweis darüber, dass die den Antrag einreichende Person legitimiert ist, die antragstellende Organisation zu vertreten), Kassenbericht für das Kalenderjahr 2019.

• Antrag und Nachweise müssen  bis spätestens 31. Oktober 2020 bei der Bewilligungsstelle (Regierungspräsidium Tübingen) eingereicht werden.

Die existenzsichernde sowie bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung der Mittel ist nachzuweisen, es genügt ein vereinfachter Verwendungsnachweis.
Die Bewilligungsstelle behält sich den ganzen oder teilweisen Widerruf der Bewilligung für folgende Fälle vor:
den Mitteilungspflichten wird nicht unverzüglich nachgekommen, aufgrund  einer Mitteilung ergibt  sich, dass die Förderung nicht oder nicht in voller Höhe zu gewähren war, die  Nachprüfung  ergibt,  dass  die  Zuwendung  zweckfremd  verwendet wurde, unrichtige Angaben gemacht wurden oder die Förderung aufgrund nachträglicher Änderung der angegebenen Fördervoraussetzungen nicht oder nicht in voller Höhe zu gewähren war.

Unrichtige oder unvollständige Angaben zu subventionserheblichen Tatsachen können nach § 264 Strafgesetzbuch (StGB) (Subventionsbetrug) strafbar sein, sofern die Angaben für den Antragsteller oder einen anderen vorteilhaft sind. Gleiches gilt, wenn die Bewilligungsstelle über subventionserhebliche Tatsachen in Unkenntnis gelassen worden ist.
Die Verwaltungsvorschrift im gesamten Wortlaut, die Antragsunterlagen, eine FAQ-Liste sowie weitere hilfreiche Hinweise finden Sie unter folgendem Link:
https://www.service-bw.de/web/guest/leistung/-/sbw/CoronaHilfen+fuer+Vereine+beantragen-6004285-leistung-0

Corona-Hilfen für Selbstständige und Unternehmen

Informationen im Überblick finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und auf der Seite der Bundesregierung.

Eine Broschüre zur Wirtschaftsförderung des Landes in der Corona-Krise finden Sie hier.

Die Landesregierung verlängert Antragsfrist der Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe II bis 30. Juni 2021. Hier finden Sie die Pressemitteilung.